KURZFILMNACHT SCHAFFHAUSEN



Kino KIWI SCALA 1 & 2  FREITAG, 25. APRIL 2008, ab 20.15 Uhr

MIT DURCHGEHENDEM GASTRO- UND BARBETRIEB

Vorverkauf ab 7. April 2008 im Kino www.kiwikinos.ch
Tel: 052 632 09 09
Bespielt werden zwei Kinosäle mit gleichem Programm.
Ein Ticket ist nur für einen Saal gültig. Keine Reservation und kein Umtausch möglich.

Ticket (ganze Nacht): CHF 30.-


Städtepartner Kurzfilmnacht

 

     


Fotos Kurzfilmnacht Schaffhausen




Programm

Eine lange Nacht der kurzen Filme! In vier Programmen quer durch den Kurzfilm- Kosmos:
Quartz - Schweizer Filmpreis 2008
Music's in the Air
Mach doch was du willst
Servus Sissi

The Last Empire

*Schaffhauser Eröffnungsfilm: THE LAST EMPIRE

Adrian Seifert, Experimenteller Dokumentarfilm, 2007, 4 Min.

Das schwierige, schweisstreibende und faszinierende Spiel einer Flipper-Kugel im Dschungel von Bahnen, Löchern und Lämpchen des Flipperkastens. Bekriege die Lords in ihren Schlössern, kämpfe gegen den Drachen, befreie die Prinzessin und besiege den bösen König "Lord of Pain". Eine experimentelle, dokumentarische Hommage an den beliebtesten Flipperkasten der 90er Jahre.

In Anwesenheit der Filmcrew


QUARTZ - SCHWEIZER FILMPREIS 2008

In Hollywood ist es der «Oscar», in der Schweiz der «Quartz»: Seit 1998 werden am Schweizer Filmpreis die Highlights des vergangenen Filmjahres zelebriert und verliehen.
Unser Programm zeigt alle Werke, die dieses Jahr in der Kategorie «Bester Kurzfilm» nominiert waren, darunter natürlich auch den diesjährigen Gewinner des «Quartz».
Dauer: 92 Min.

Le Créneau

LE CRÉNEAU

Frédéric Mermoud, 2007, 13 Min.
Wie immer sind Camille und Hervé etwas verspätet. Wie ist es möglich, einen Parkplatz zu finden, ohne die Nerven zu verlieren?
Darsteller u.a.: Emmanuelle Devos und der bekannte französische Schauspieler Hippolyte Girardot.

René

RENÉ

Tobias Nölle, 2007, 29 Min.
Die tragikomische Geschichte eines Mannes auf der Suche nach seinem «Echo», dem Weg aus seiner Einsamkeit. Die Suche wird mehr und mehr zu einer Irrfahrt. Vorbei am eigenen Wahnsinn und knapp dem Tod entronnen, merkt er langsam, dass die Suche nur bei ihm selbst enden kann.

* Prix de la jeunesse, Festival international du court métrage Clermont-Ferrand 2008
* Pardino d'oro, Festival internazionale del film Locarno 2007
* Grosser Preis, Internationale Kurzfilmtage Winterthur 2007

Il neige à Marrakech

IL NEIGE À MARRAKECH

Hicham Alhayat, 2006, 15 Min.
Ein junger Marokkaner versucht seinem Vater einen letzen Wunsch zu erfüllen: Skifahren in den Schweizer Alpen. Mit Hilfe seines besten Freundes und seiner Schwester setzt er seine ganze Phantasie ein, um seinem Vater einen unvergesslichen Tag zu schenken.

* Publikumspreis, Internationale Kurzfilmtage Winterthur 2007
* Publikumspreis, Shnit Kurzfilmfestival Bern 2007
* Publikumspreis, Cinéma Tout Écran 2006

Lauberhornrennen im Sommer

LAUBERHORNRENNEN IM SOMMER

Daniel Zimmermann, 2007, 5 Min.
Erleben Sie aus der Rennfahrerperspektive hautnah die legendäre Lauberhornabfahrt im Sommer - mit neuem Streckenrekord!
Auf der Strecke

AUF DER STRECKE

Reto Caffi, 2007, 30 Min.
Ein Kaufhausdetektiv ist heimlich in eine Verkäuferin im hauseigenen Buchladen verliebt und beobachtet sie regelmässig. Als er Zeuge wird, wie ein vermeintlicher Nebenbuhler verprügelt wird, greift der eifersüchtige Detektiv nicht ein - mit fatalen Folgen.
Darsteller sind u.a. die beiden Schweizer Schauspieler Roeland Wiesnekker und Leonardo Nigro.

* Schweizer Filmpreis - Bester Kurzfilm 2008
* Grand Prix, Festival international du court métrage Clermont-Ferrand 2008



MUSIC'S IN THE AIR

Wenn man mit Worten nicht mehr weiterkommt, braucht es die Musik. Eine Reise durch internationale Kurzfilme, die von und für die Musik leben, so dass Dialoge und Untertitel für einmal nebensächlich werden.
Dauer: 61 Min.

Aïe

AÏE

Virginie Gourmel, Belgien/Frankreich 2006, 11 Min.
Auf einem Rummelplatz verliebt sich ein Vampir unsterblich. Doch wie kann er die junge Frau verzaubern, die vor ihm flieht?

Music for one Apartment and Six Drummers

MUSIC FOR ONE APARTMENT AND SIX DRUMMERS

O. Simonsson/J. Stjärne Nilsson, Schweden 2001, 10 Min.
Ein ganz besonderes Konzert: Sechs Einbrecher spielen in einer Wohnung Musik - auf Möbeln und mit Haushaltsgeräten.
La leçon de guitare

LA LEÇON DE GUITARE

Martin Rit, Frankreich 2006, 17 Min.
Michel ist um die 40 und hat aus seinem Leben nicht viel gemacht. Da liest er eine Anzeige, in der steht: «Junger Mann gibt Gitarrenunterricht für Anfänger». Michel beschliesst, endlich etwas Neues zu wagen.
Ich muss gehen

ICH MUSS GEHEN

Florian Mischa Boeder, Deutschland 2001, 11 Min.
Sind es die kleinen Gaunereien am Abend, die nächtlichen Autotouren und die gemeinsamen Lieder? Oder sind es die Frau, die zu Hause wartet und die Tochter, die einen Vater braucht? Ein Roadmusical über einen Mann, der seinen Weg gehen muss und über die Kraft des Abschieds.
Dji vou veu volti

DJI VOU VEU VOLTI

Benoit Feroumeont, Animation, Belgien 2007, 12 Min.
Ein Minnesänger schmachtet vor dem Balkon der schönen Prinzessin. Während sie leidenschaftlich seinem Lied «Dji vou veu volti» (I love you) lauscht, beginnen sich die Untertitel zu nerven und machen dem Verehrer das Leben schwer.


MACH DOCH WAS DU WILLST

Die Arbeit bestimmt unser Leben. Wieso eigentlich? In diesem Block, der das Ergebnis eines deutschen Kurzfilmwettbewerbs ist, gehen acht Filmemacher dem Thema Arbeit auf den Grund: Die Bandbreite reicht von satirischen Beschreibungen des ganz alltäglichen Arbeitswahnsinns, über Gegenentwürfe zur traditionellen Erwerbstätigkeit bis hin zu fiktionalen Zukunftsprognosen.
Dauer: 57 Min.

Die Filme werden durch kurze Zwischenanimationen verbunden. Sie stammen von dem Hamburger Künstlerpaar Hanna Nordholt und Fritz Steingrobe.
Die neue Zeit

DIE NEUE ZEIT

Karsten Wiesel, Experimenteller Dokumentarfilm, Deutschland 2007, 2 Min.
Arbeit war das wichtigste Thema von Lehr- und Propagandafilmen der DDR. Eine kleine Staatsbürgerkunde - zusammengestellt aus diesem Archivmaterial - beschwört die alten Geister herauf und stärkt den Traum, dass die Bemühungen des Menschen mit einer paradiesischen Zukunft belohnt werden.
Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen

MIT PFERDEN KANN MAN NICHT INS KINO GEHEN

Anna Wahle, Dokumentarfilm, Deutschland 2007, 10 Min.
Was bedeutet Arbeit in Zukunft? Die Regisseurin fragt jene, die in der Zukunft arbeiten werden: Schüler zwischen 12 und 20 Jahren. Sie erzählen uns, welcher Beruf sie glücklich machen würde, ob und weshalb sie eine Familie gründen wollen, was ihnen Angst macht und was im Leben wichtig ist.
Bus

BUS

Jens Schillmöller / Lale Nalpantoglu, Fiktion, Deutschland 2007, 9 Min.
In einem Bus wohnt und lebt eine Arbeits-Guerilla, die sich Arbeit einfach nimmt und Löhne erzwingt. Eine charmante Anhalterin bringt das System jedoch durcheinander.
Recycled Planets

RECYCLED PLANETS

Mojan Ghanaatgar/Jeanine Reutemann, Animation, Schweiz 2007, 2 Min.
Auf der Suche nach Arbeit geht ein Mann von Tür zu Tür. Überall wird er abgelehnt. Als er am Abend erschöpft auf der Strasse sitzt, wird urplötzlich eine Leiter vom Mond heruntergelassen. Er steigt hinauf und gestaltet sich seine Arbeitswelt fortan selber - aus Weltraummüll.
Waldmeister

WALDMEISTER

Markus Mischkowski/Kai-Maria Steinkühler, Fiktion, Deutschland 2007, 9 Min.
Die beiden langzeitarbeitslosen Filmhelden Mike und Alfred sind in eine Massnahme zur so genannten «Integration in den Arbeitsmarkt» geraten. Sie sollen die städtischen Grünanlagen und Wälder von Unrat und Müll befreien. Doch der Markt des Waldmülls ist mittlerweile heiss umkämpft.
Peters Prinzip

PETERS PRINZIP

Kathrin Albers/Jim Lacy, Animation, Deutschland 2007, 4 Min.
Du musst nicht schneller als ein Krokodil schwimmen können, um einen Angriff zu überleben. Du musst nur schneller schwimmen können als dein Kollege neben dir.
Outsourcing

OUTSOURCING

Markus Dietrich, Fiktion, Deutschland 2007, 6 Min.
Das kleinste Unternehmen ist die Familie. Was wäre, wenn man diesen «Betrieb» einmal unter rein wirtschaftlichen Aspekten betrachten würde? Wenn plötzlich Familienmitglieder die Entlassung erhielten, damit effektiver gewirtschaftet werden kann?
Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde

WIE ICH EIN FREIER REISEBEGLEITER WURDE

Jan Peters, Inszenierter Dokumentarfilm, Deutschland 2007, 15 Min.
Ein Filmtagebuch über den Versuch, einen neuen Job in der Dienstleistungsgesellschaft zu etablieren: freie Reisebegleitung. Gegen ein kleines Entgelt bietet der Filmemacher den U-Bahn-Reisenden eine «Mitgliedschaft» bei seinem Gruppenticket an - der erste Schritt zur Ich-AG.


SERVUS SISSI   (GRUß AUS ÖSTERREICH)

Hier wird geliebt, gestöhnt, geflucht und gestritten! Das wirkt alles nicht so idyllisch wie bei Sissi damals. Eher ein bisschen unanständig wie bei SiSi Klocker. Oder emotional wie bei Oliver Stotz. Oder böse wie bei Christoph Rainer. Oder schön kritisch wie bei Johanna Moder. Vier grosse Talente aus Österreich mit einem kurzen Gruss aus dem Nachbarland.
Dauer: 65 Min.

In Zusammenarbeit mit den Vienna Independent Shorts und den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur.
You Come

YOU COME

Oliver Stotz, 2006, 6 min
Wiederholt singen Pendler "You come to me, you are so beautiful". Drei Filmszenen starten immer wieder neu, aber stets um einen Frame versetzt - ein Musikvideo als aussergewöhnlicher Experimentalfilm.
Laura. Was Sie schon immer über Telefonsex wissen wollten

LAURA. WAS SIE SCHON IMMER ÜBER TELEFONSEX WISSEN WOLLTEN

SiSi Klocker, 2005, 18 min
Ein Stuhl vor einem weissen Hintergrund. Laura, eine Frau mit schulterlangem dunklem Haar. Dazu eine weibliche Stimme aus dem Off. Gemeinsam veranschaulichen sie das Phänomen Telefonsex. Dirty Talk - ein prickelndes Unterfangen.
Drake

DRAKE

Christoph Rainer, 2006, 5 min
Das Bild einer Familienidylle, das unter zirpenden Grillen und einem feuerroten Himmel innerhalb weniger Minuten - ohne Schnitt und ohne Dialog - komplett zerstört wird.
Her mit dem schönen Leben

HER MIT DEM SCHÖNEN LEBEN

Johanna Moder, 2007, 36 min
Als ihr Vater entlassen wird, gerät das Leben der 16-jährigen Jessica aus dem Ruder. Kein Shopping mehr in Mailand, dafür Krisenstimmung daheim. Mit sanfter Ironie und wunderbarer Beobachtungsgabe dringt die Regisseurin in den Jugendalltag ein, der von Oberflächlichkeiten bestimmt wird.